rohstoffe

Brent Nordsee Öl und Western Texas

 

Die weltgrößte Warenterminbörse ist die in New York ansässige Mercantile Exchange (NYMEX). An dieser Börse werden Metalle, Energieprodukte, Agrarrohstoffe und sonstige Produkte gehandelt. Die Chicago Board of Trade (CBOT), wurde 1848 gegründet, sie ist die weltälteste Terminbörse und Teil der CME Group. Mehr als fünfzig verschiedene Termingeschäfte werden durch über 3.600 CBOT-Mitglieder sowohl durch Parkett- wie auch elektronischen Handel abgewickelt

Eine weitere Börse ist die Chicago Mercantile Exchange (CME). An der CME werden vor allem Futures und Optionen auf unterschiedliche Waren gehandelt. 

Industriemetalle, wie Aluminium, Blei, Kupfer, Nickel, Zink und Zinn, werden an der London Metal Exchange (LME) gehandelt. Kupfer und Aluminium auch an der NYMEX in New York.

Ansonsten hat die LME bei allen anderen Metallen nahezu über eine Monopolstellung inne.


Die ICE Futures (vorher International Petroleum Exchange, IPE) ist Handelsplattform für die in Europa führende Ölsorte Brent (Nordseeöl).


Sie ist die größte und führende Terminbörse für Optionen und Futures auf Erdöl, Erdgas und Elektrizität in Europa.

Laut dem Mineralölwirtschaftsverband handeln 90% der Marktteilnehmer Ölterminkontrakte ausschließlich zu spekulativen Zwecken. Sie versuchen durch die Preisänderungen Gewinne zu erzielen, sind aber nicht daran interessiert das Öl auch in physischer Form zu besitzen.

handeln sie öl und wertvolle edelmetalle

MAMFX setzt höchste ethische Standards. Deshalb käme es für uns nicht in Frage mit lebenswichtigen Lebensmittelressourcen wie Reis, Bohnen oder Getreide zu spekulieren.

 

 Raffinierer Zucker gehört nicht zu den Grundnahrungsmitteln und kann bei übermäßigem Verzehr zu gesundheitlichen Schäden wie Karies oder Fettleibigkeit führen. Deshalb sollte  man sich den Genuss für besondere Anlässe bewahren und seinen täglichen Zuckerbedarf aus natürlichen Nahrungsmitteln wie beispielsweise dem Obst decken. Es gibt auch Schokolade ohne Zucker!

roh-materialien

 
Western Texas WTI US Öl
Brent (Nordsee) UK Öl
Gold
Silber
kakao

Mit der Ausdehnung des Kakaogenusses in Europa gab es auch mehr Anbaugebiete in den verschiedensten Ländern. Im 17. Jahrhundert waren Equador und Venezuela die Hauptproduzenten, später kamen dann Brasilien und niederländische Koloniegebiete in der Karibik hinzu. Im 19. Jahrhundert wurde die Inselgruppe Sao Tomé und Principe in Portugal zum größten Anbaugebiet der Welt. Und obwohl in allen relevanten Anbauländern die Sklavenhaltung und Kinderarbeit verboten wurde, gab es Berichte von einzelnen Firmen, welche die Menschen weiter ausnutzten. Das sorgte für großes Aufsehen in der gesamten Schokoladenindustrie, woraufhin der bekannte englische Schokoladenhersteller CADBURY und andere große Produzenten ausbeutende Unternehmen boykottierten und dies heute genau so tun, wenn derartige Missstände bekannt werden.

Die Börse an der Kakao gehandelt wird, ist lediglich der globale Handelsplatz, die Plattform die es ermöglicht ein Produkt weltweit abzusetzen. So macht sie den Kakao für jeden Händler zugänglich. Ob der Preis rauf oder runter geht, spielt für die Börse dabei überhaupt keine Rolle. Wenn Sie also als Verbraucher dazu beitragen möchten, Sklaven- und Kinderarbeit im Allgemeinen in die Schranken zu weisen, dann wäre es falsch der Börse und damit sämtlichen Herstellern und Händlern dafür die Schuld aufzuerlegen. Machen Sie es wie die guten Jungs und boykottieren Sie die Firmen, wo ihnen bekannt ist, dass sie Menschenrechte oder andere ethische Aspekte missachten.

Kakao gilt bereits seit ca. 1000 v.Chr. als Genussmittel und wurde von den Azteken auch als Zahlungsmittel verwendet. Die rohe Kakaobohne wird, in Maßen genossen, sogar als Super Food angesehen, da sie reich an Chrom, Magnesium und Eisen ist, den Knochenabbau reduziert und stimulierend wirkt, ähnlich dem Koffein in der Kaffeebohne. Eine Überdosierung kann allerdings zu Unwohlsein, Schlaflosigkeit und übersteigerten Durst führen. Kakao wird, wie auch große Mengen des Zucker und Baumwolle, an der NYBOT, der New York Board of Trade (ICE Futures U.S.) gehandelt.

Hebel bis 1:1000

kaffee

Der größte Kaffeeproduzent der Welt war im Jahr 2005 Brasilien mit 2,179 Mio. Tonnen grünen Kaffeebohnen, was ca. 28,2% der Welternte ausmachte, gefolgt von Vietnam, Indonesien und Kolumbien. Ein Sack Kaffee wiegt 60 kg.


Der Arabica-Kaffee wird ausschließlich an der New York Board of Trade (NYBOT) gehandelt. Der Future wird in US-Cent pro amerikanischen Pfund (lb) gehandelt und umfasst 37.500 lbs. Das entspricht in etwa 260 Säcken a 60 kg (1 lb = 0,453592 kg). Der seit dem Jahr 2000 an der London International Financial Futures Exchange (LIFFE) gehandelte Kaffee der Sorte Robusta umfasst 5 Tonnen (= 80 Sack). Die Notierung erfolgt in US-Dollar pro Tonne.


Kaffeekenner schwören auf Qualitätskaffee aus Costa Rica, bei dem es sich in erster Linie um Arabica-Bohnen handelt. Über 300 unterschiedlicher Arabica-Sorten stammen von dort!

  • The maximum file size is 10mb (jpg, jpeg, png, pdf, doc)

✉ KONTAKT